Die Arbeitswelt und die Unternehmenskulturen sind im Wandel. Unternehmen sehen sich heute Megatrends wie der Digitalisierung oder dem demografischen Wandel gegenüber und müssen die Folgen dieser mit ihrem Kerngeschäft in Einklang bringen.

Für fast jedes Unternehmen, unabhängig von dessen Größe, kann dies Segen oder Fluch sein. Neue und produktivere Arbeitsprozesse, anspruchsvollere Mitarbeiter, globale Werbe- und Recruitingmöglichkeiten. Neue Welten von Möglichkeiten eröffnen sich den Unternehmen und jedem einzelnen Mitarbeiter. Diese Möglichkeiten zu nutzen und nicht in fünf bis zehn Jahren aufzuwachen und zu sehen, dass die erfolgreichen Mitbewerber bereits fünf Schritte voraus sind, erfordert jetzt eine reflektierte Betrachtung des eigenen Unternehmensstandes.

Wie gut sind Sie auf die Zukunft vorbereitet?

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Der Fachkräftemangel ist ein Feind, vor dem bereits früh gewarnt wurde und welcher nun vor den Toren der Arbeitswelt steht!

In den TOP 1.000 Unternehmen sind jetzt schon im Durchschnitt 138 Stellen pro Jahr  zu besetzen. Dabei gelten 4 von 10 Stellen als schwer zu besetzen und jede 10. offene Stelle bleibt unbesetzt. (Universität Bamberg, Employer Branding 2019) Dazu kommt, dass in den nächsten Jahren jeder zehnte Mitarbeiter sein Unternehmen altersbedingt verlassen wird.  Von den bestehenden Fachkräften möchten in den nächsten Jahren nur 9% der Mitarbeiter Führungsverantwortung übernehmen, dabei ist eine gute, intrinsisch motivierte Führungskraft nachweislich einer der wichtigsten Punkte, um Mitarbeiter zu motivieren. (Boston Consulting Group,The death and life of Management 2019) Gleichzeitig suchen 51% der Arbeitnehmer aktiv nach einem neuen Job, denn 85% aller Mitarbeiter verspüren keine starke Bindung zu ihrem Unternehmen. (Gallup Analytics 2018) Das Problem des Fachkräftemangels drückt sich also nicht nur darin aus, dass es schlicht an physischer Arbeitskraft durch geburtenschwache Jahrgänge fehlt. Es drückt sich weitergehend in dieser fehlenden Motivation aus, Verantwortung in der Arbeitswelt zu übernehmen. Zeitgleich verringert sich die Leistung der Arbeitnehmer dadurch, dass sie nicht “ganz bei der Sache sind”. Leider kommt dazu noch eine weitere schlechte Nachricht: Der demografische Wandel wird unsere Arbeitswelt erst in wenigen Jahren mit voller Kraft treffen, denn jetzt gerade ist erst der Beginn davon, dass etablierte Fachkräfte in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen

Ein sehr düsteres Bild, welches sich hier abzeichnet, jedoch gibt es Hoffnung! Große Unternehmen wie Google und Apple, aber auch viele Hidden Champions machen es vor, denn diese lehnen tagtäglich Bewerber ab und holen sich die Mitarbeiter, welche sie brauchen.

Das Schlüsselwort hier lautet heutzutage nicht mehr einfach nur ein höheres Gehalt, denn als qualifizierter Arbeitnehmer wird es durch den Fachkräftemangel immer einfacher, einen gut bezahlten Job zu finden, sondern es lautet Engagement. Ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter ihre Potenziale voll für das Unternehmen und ihr eigenes Wohl ausschöpfen können, ist die Devise, welche verfolgt werden muss. Qualifizierten Fachkräften muss die Position einer Führungskraft attraktiv gestaltet werden, und zwar über das Gehalt hinaus, ebenso muss man motivierte Mitarbeiter dazu befördern, Multiplikatoren für ihr Unternehmen zu werden, um neue Kollegen zu gewinnen.

Erfahren Sie hier mit uns, worauf genau es Ihren Mitarbeitern ankommt und wie Sie diese entwickeln, um gemeinsam mit ihnen erfolgreich zu sein!

Im Hays HR Report 2019 ist Mitarbeiterbindung das wichtigste Thema im Bereich Human Resources. Kein Wunder, denn jeder dritte Arbeitnehmer ist sehr optimistisch bei einem Jobwechsel seinen derzeitigen Traumjob zu finden! (Universität Bamberg, Employer Branding 2019) Dementsprechend hoch ist auch die Bereitschaft ein Unternehmen zu verlassen und dies ist für Unternehmen teuer. Jeder Mitarbeiter, der sein Unternehmen verlässt, kostet dieses im Durchschnitt 43.069 Euro. (Gallup 2018) Im Fall von vielen Führungskräften, technisch spezialisierten Berufen und allgemein MINT-Berufe sind die Fluktuationskosten auch schnell doppelt oder dreifach so hoch. Diese Zahl ist zudem noch sehr beschönigt, denn nicht erfasst ist hier der Verlust des Unternehmens durch die abnehmende Arbeitsleistung des Mitarbeiters von dem Moment an, ab dem dieser sich aktiv auf Arbeitssuche begibt. Dazu kommt, dass es durchschnittlich 102 Tage dauert, bis diese Stelle wieder besetzt wird und auch dann braucht der Mitarbeiter eine gewisse Zeit, bis er so eingearbeitet ist, dass er die Leistung bringt, die verloren wurde.

Eine hohe Mitarbeiterbindung an das eigene Unternehmen bietet jedoch viele Vorteile! Die Produktivität von Mitarbeitern mit einer starken Bindung an ihr Unternehmen ist um 20% höher, Qualitätsmängel in der Arbeit sind um bis zu 40% geringer vorhanden und als Folge steigen die Kundenzahlen dieser Mitarbeiter um 10% im Vergleich zu Mitarbeiter ohne eine solche Bindung. (Gallup, Meta-Analyse 2016)

Der Weg, diese Zahlen zu erreichen, ist hier vor allem die Kommunikation. Damit ist jedoch nicht gemeint, einfach nur möglichst viele Informationen an jeden zu verteilen, sondern eine Kommunikation und Unternehmenskultur zu etablieren, welche auf Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung basiert, ohne dabei produktive Konfrontationen zu vermeiden. (Hays HR Report 2019)

Erfahren Sie hier, wie wir gemeinsam mit Ihnen diese Kultur in Ihrem Unternehmen etablieren!

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Allen Unternehmen gemein ist es, dass sie derzeit um qualifizierte Mitarbeiter kämpfen. Dabei sind Young Professionals derzeit besonders begehrt. Doch werden immer wieder die unterschiedlichen Ansichten zum Thema Arbeit, Freizeit, Digitalisierung und Hierarchie der neuen Generationen vielen Unternehmen und Vorgesetzten schmerzlich bewusst.

Die Generation Y und die Generation Z sind Digital Natives. Möglichkeiten und Kommunikationswege der digitalen Welt sind für sie selbstverständlich. Informationen sind sofort abrufbar und der eigene Wert ist schnell ermittelt. Seien wir daher realistisch: Wer in der Zeit des Fachkräftemangels qualifiziert ist und seinen Job beherrscht, wird immer schneller auch eine neue, gut bezahlte Anstellung finden.

Die Tendenz der Young Professionals zur Individualisierung, das Verlangen nach Entwicklungsmöglichkeiten und die nicht mehr selbstverständliche Akzeptanz von Strukturen stellen Unternehmen vor Herausforderungen, mit welchen sie häufig überfordert sind. In der Folge verlieren sie den Kampf um diese motivierten und leistungsstarken Mitarbeiter, obwohl diese mit jedem kommenden Jahr wichtiger werden.

Die Erfassung der Potenziale der neuen Generationen, die Nutzung dieser für das Unternehmen und die Übertragung der Verantwortung für Aufgaben sind jedoch der Schlüssel, um die Qualitäten dieser neuen Arbeitnehmergenerationen voll auszuschöpfen.

Erfahren Sie hier mehr, wie wir gemeinsam die Stärken Ihrer Young Professionals nutzen können!